Das Brautkleid

Das Brautkleid

Der Tag, an dem eine Frau am schönsten ist, ist ihr Hochzeitstag. An diesem besonderen Tag strahlt sie vor Schönheit. Nur eines fehlt, um diese Schönheit noch zu unterstreichen – das perfekte Brautkleid. Doch was macht ein Brautkleid zu einem wahren Highlight, das die Braut auch von außen erstrahlen und glänzen lässt und ihre Schönheit vervollkommnet?

Ganz einfach, die Kombination der einzelnen Elemente ergibt das perfekte Brautkleid. Erst durch das Zusammenspiel der Details wird das Kleid zu einem Einzelstück, das seine Trägerin zum Strahlen bringt. Sei es ein a-linienförmig ausgestellter Rock in Satinoptik mit einer raffinierten, mit Spitze überzogenen Korsage, ein Empirekleid mit einem bestickten Brustpart und einer weit auseinanderfallenden Rocksilhouette oder ein figurbetontes Godetkleid  mit einer in den Gehschlitz eingearbeiteten Schleppe, jedes Kleid ist ein Unikat für sich und das macht ein Brautkleid so besonders.

Bevor Sie sich nun auf die Suche nach dem perfekten Brautkleid begeben, sollten Sie sich mit den verschiedenen Brautkleidelementen vertraut machen, damit Sie dann aus der schieren Fülle an Kombinationsmöglichkeiten Ihr Kleid zusammenstellen können.

Silhouette/Röcke

Die Silhouette beschreibt den Gesamteindruck des Kleides und beeinflusst somit alle weiteren Elemente. Die unterschiedlichen Silhouetten ergeben sich etwa aus a-linienförmigen Röcken, einem Kleid im Empirestil, einem figurbetonten Godetkleid, aus Bauschröcken oder einem Schleppenrock, die alle je nach Figur individuell ausgewählt werden und auch verschiedene Stimmungen und Eindrücke der Trägerin vermitteln können. So wirken Godetkleider eher elegant modern, während Empirekleider einen Hauch von Nostalgie und Titanic-Feeling aufkommen lassen und man mit einem Glockenrock samt Korsage eine romantische Cinderella-Stimmung ausstrahlt.

Oberteile und Korsagen

Das Oberteil ist der Blickfang jedes Kleides, egal ob es sehr schlicht gehalten oder dekorativ verziert ist. Zudem können Oberteile mit unterschiedlichen Ausschnitten versehen werden. Sie können viel bedecken, aber auch viel unverdeckt lassen. Besonders individuell lassen sich Oberteile und Korsagen mit Perlen, Pailletten, Strass und Stickereien gestalten. So wird ein Oberteil mit einem herzförmigen Ausschnitt, einer raffinierten Faltendrapierung und funkelnden Verzierungen und Stickereien zu einem wahren Kunstwerk. Korsagen können mit Spitzen überzogen und mit Perlen bestickt werden. Besonders raffiniert sind auch Neckholderoberteile oder Oberteile mit dazu passender Stola.

Taille

Die Taille ist die waagrechte Naht bei einem Kleid, die Oberteil und Rock verbindet und einen wesentlichen Teil zur Silhouette beiträgt. Zudem verleiht sie einem Kleid Form und Ausgewogenheit. Neben der fließenden Taille eines a-linienförmigen Kleides hat man etwa die Wahl zwischen einer V-Taille, die perfekt zu einem weitauslaufenden Kleid passt, oder einer hoch angesetzten Taille, die typisch für ein Empirekleid ist.

Ärmel

Ärmel sind in der derzeitigen Brautmode eher selten zu finden, da trägerlose Korsagen und Oberteile mit Spaghettiträgern beliebter sind. Natürlich kommt es immer auf den Geschmack der Braut sowie auf die Jahreszeit und Örtlichkeit, in der die Hochzeit stattfinden soll, an. Sollte man sich für Ärmel entscheiden,  gibt es eine Vielfalt an Ärmeln, angefangen bei engen langen Ärmeln über Puff- und Glocken-Ärmel bis hin zu kleinen Haubenärmeln, die lediglich den Oberarm abdecken.

Saum/Schleppe

Wenn vom Saum eines Kleides gesprochen wird, bezieht man sich auf seine Länge. Natürlich kann die Braut die Länge ihres Kleides ganz nach ihrem Geschmack wählen. Die meisten entscheiden sich jedoch für bodenlange Brautkleider, da diese besonders festlich und elegant wirken. Gerne werden sie auch mit einer Schleppe verlängert, was besonders majestätisch wirkt und jede Frau zu einer Princess Diana macht. Zu bedenken ist dennoch, dass sich eine Braut mit einem langen Kleid und einer Schleppe nicht so frei bewegen kann, wie sie es mit einem kürzeren Kleid könnte. Zugleich sind die meisten Schleppen abnehmbar, damit man sich nach der Zeremonie freier bewegen kann und dem Hochzeitstanz nichts mehr im Wege steht.

Stoff

Organza, Satin, Chiffon, Seide, Tüll, Spitze, … Die Frage des Stoffs ist eine der entscheidendsten bei der Auswahl eines Brautkleides, denn jedes Material hat aufgrund seiner Beschaffenheit einen ganz bestimmten Effekt und somit eine ganz eigene Wirkung auf die Trägerin. Am beliebtesten ist nachwievor Seide, denn sie ist ein natürliches Material, das äußerst angenehm zu tragen ist und überdies eine ganz eigene Qualität besitzt. Neben Seide fällt die Wahl fast ebenso oft auf Satin, eine dicht gewebte Seide, die aufgrund  ihres schimmernden Glanzes besonders begehrt ist. Chiffon, Tüll und Organza können in vielen Schichten für die Röcke der Brautkleider verwendet werden, um das Kleid um einen „Special Effect“ zu bereichern. Besonders wirkungsvoll sind auch Spitzen, die mit ihrer Zeitlosigkeit immer anmutig und feminin wirken und in der Brautkleidermode nicht mehr wegzudenken sind.

Verzierung

Nicht nur beim Oberteil sind Verzierungen das Tüpfelchen auf dem I, sondern sie können dem ganzen Kleid Glamour verleihen und es zum Funkeln bringen, was besonders bei schlichten Stoffen besonders edel wirkt.

Farbe

Ein Traum in Weiß – mit diesen Worten wird ein Brautkleid meist umschrieben, denn traditionell ist ein Brautkleid in einem jungfräulichen Weiß gehalten. Doch im Moment zeichnet sich immer mehr ein Trend ab, der mehr Mut zur Farbe verspricht. Das harte Weiß wurde von den Tönen Ivory, Champagner und Naturweiß fast schon abgelöst. Oft ist auch ein Touch von Rosé, Silber und Gold erkennbar oder auch ein Hauch von Lavendel und blassem Blau. Mehr und mehr Kleider werden auch mit Verzierungen und Accessoires versehen, die einen zusätzlichen farbigen Akzent setzen.