Hochzeitsbudget-planung: Tipps vom Profi

Hochzeitstorte, Brautkleid, Speisen und Getränke – bei einer Hochzeit gibt es einiges auf das man achten muss. Wie Sie dabei nicht Ihr Budget aus den Augen verlieren und was Sie bei der Budgetplanung beachten sollten, haben wir die Eigentümerin von „grandiose WEDDING“, Sabine Gran, gefragt.

„Das ist Ihr großer Tag!“
„Das Brautpaar steht im Mittelpunkt und nur das Brautpaar“, sagt Sabine Gran. Eine Hochzeit kann teuer werden. Daher sollte man das Wichtigste nicht aus den Augen verlieren! Es geht nicht darum, was Verwandte und Freunde wollen, sondern was dem Brautpaar wichtig ist. Neben der Frage nach dem „Was?“, steht bei der Hochzeitsplanung auch das „Wer?“ im Vordergrund. Laut Sabine Gran bestimmt die Anzahl der Gäste einen großen Teil der Kosten.

Kostenüberblick
Um sich einen Überblick über die Kosten zu verschaffen, gibt Sabine Gran den Tipp das Internet zu Rate zu ziehen. Es ist eine gute Quelle für Richtwerte. Außerdem findet man zahlreiche Planungstools. Brautpaaren, die hier eine persönliche Beratung vorziehen, empfiehlt Sabine Gran einen erfahrenen Wedding-Planner oder eine Wedding-Plannerin heranzuziehen. Diese können dem Brautpaar ihre Wünsche in Kosten umwandeln, was laut Sabine Gran am Ende wiederrum Zeit und Geld spart.

Budgetplan
Auch die Erstellung eines Budgetplans hält die erfahrene Wedding-Plannerin für sehr ratsam, da das Brautpaar oft erst während der Detailplanung erkennt, was ihnen wichtig ist. „Ein Budgetplan gibt den Rahmen vor, ermöglicht dem Brautpaar aber dann trotzdem innerhalb des Gesamtbudgets zu jonglieren.“ Die entscheidende Frage bei der Erstellung eines Budgetplans ist laut Sabine Gran, wie viel das Brautpaar maximal ausgeben will und kann. Danach sollten die Hauptpunkte, wie Zeremonie, Hochzeitsfeier und Outfits festgelegt und prozentuell zugeordnet werden. Sabine Gran empfiehlt mehrere Angebote einzuholen, um Vergleichsmöglichkeiten zu haben.

Sparmaßnahmen  
Wo gespart werden kann, hängt laut Sabine Gran sehr davon ab, wie viel Zeit und Engagement das Brautpaar aufbringen kann und will. Dekoration und Gastgeschenke können leicht selbstgemacht werden, wodurch man viel sparen kann. Oft bringen sich auch Freunde und Verwandte gern in die Hochzeitsfeierlichkeiten ein, sei es als Fotograf, Musiker oder beim Backen der Hochzeitstorte.  Doch spätestens am Tag vor der Hochzeit muss koordiniert sein, wer wofür verantwortlich ist, so Sabine Gran. Auch bei grundlegenden Entscheidungen, wie dem Tag der Hochzeit oder der Jahreszeit, kann sehr viel Geld eingespart werden. Sabine Gran warnt davor, dass es in der Hochzeitshochsaison von Mai bis September, schon schwierig sein kann, die gewünschten Dienstleister zu bekommen.

„Die Tücken liegen im Detail!“

Vor gut gemeinten Vorschlägen von Freunden und Familie ist laut Sabine Gran Vorsicht geboten. Braut und Bräutigam sind bei der Planung in solch einer Euphorie, dass diese schon mal das Budget sprengen können und damit die Nerven strapazieren. Auch hier kann professionelle Unterstützung von Vorteil sein, so Gran.

„Eiserne Reserve“
Bei einer Hochzeit sollten die Kosten pro Kopf und Nase mit 100 Euro kalkuliert werden. Dazu kommen dann noch etliche andere Dinge wie Brautkleid, Blumenschmuck, Location und vieles mehr dazu. Ein wichtiger Tipp der Expertin ist daher: „Immer eine eiserne Reserve von ca. 10% einplanen!“ Denn bei einer Hochzeit sind nach oben hin keine Grenzen gesetzt. Außerdem rät Sabine Gran dazu, so viele regionale und saisonale Produkte wie möglich zu verwenden, denn auch hier kann gespart werden.

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